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Weihnachten
Noch nicht alle beisammen? Dann empfehle ich Pits Monsterbabies. Also ich find's lustig.
12.11.2011, 12.42 Uhr

Bulettenzeit
"Weißt du, was ich schön fände?" Nobby sah von seinem Laptop auf und schaute mich fragend an. "Cheeseburger?" "Nein, Cheeseburger FINDE ich gut. Hörst du eigentlich zu, wenn ich mit dir rede? Ich frug, was ich schön FÄNDE. Konjunktiv II. Ich fände schön, wenn manche Leute ihre Intelligenz und Redegewandtheit, ihr technisches Knowhow und vor allen Dingen den Reichtum ihrer Eltern dazu nutzen würden, etwas auf der Welt besser zu machen." "So wie ich?" "So wie du? Jetzt hör mal, du stehst schon wieder in der Küche und kochst..." "Ich brate..." "...brätst. Außerdem sind deine Eltern nicht reich. Naja, und was die Intelligenz betrifft..." "Hey!" "Na, stimmt ja wohl. Ich les' mal vor: "...ist Andreas ein durchweg unterdurchschnittlicher Schüler. Seine Leistungen in folgenden Fächern sind mangelhaft oder ungenügend..." "Lass gut sein!" "Lasse Samenström!" "Boah, ist der alt." "Aber immer wieder gut." "Wo haste diese Beurteilung denn überhaupt her?" "www.geheimemülltonnenfunde.org, kann ich nur empfehlen. Hier ist noch was aus der Tonne von Oscar." "Dem Sesamstraßengriesgram?" "Nein, dem Abfallentsorgungs- unternehmensblättchen." "Lies vor!" "Während meiner Zeit als Andreas' Zimmergenosse musste ich leider feststellen, das die Geschicklichkeit und Geschwindigkeit beim Burgerbraten stetig abnahm. Auch die Qualität der servierten Mahlzeiten ließ gegen Ende doch sehr zu wünschen übrig..." "Hier, sind fertig." Ich stellte ihm einen Teller und das Tablett mit den Zutatenbehältern auf den Tisch, holte noch schnell die Rolle Küchenpapier und dann die frisch gebratenen Frikadellen. "Und waff machen wir danach?" "Schokoladenpudding, plain, Vanillesoße und Mandeln not included." "Perfekt. Und danach könnten wir ja ein wenig die Welt verbessern." "Oder ein Schläfchen machen." "Oder ein Schläfchen machen, ja."
12.11.2011, 12.42 Uhr

Gewinn- und Verlierspiel
Ergänzen Sie:
a: Dummgebabbel
b: Mark Zuckerberg
c: Autofahren
d: Kapitalismus
e: Schwabach
f: Infraschall
g: Karneval
h: Ihre Unterhose

11.11.2011, 10.02 Uhr

Rezensionen für Millionen
Liebe Nörgler, ich war ja immer schon ein großer Fan von euch. Aber ich find's echt scheiße, dass sich in der letzten Zeit euer Geschmack so geändert hat. Mosertet ihr früher noch über quietschende Elektrosounds, fehlen euch heute quäkende Flöten. Waren euch die Texte früherer Alben zu verworren und undurchsichtig, beschwert ihr euch nun über die Seichtigkeit der Asp'schen Lyrik. Also, tut mir leid, früher wart ihr einfach besser. Vielleicht liegt es ja daran, dass ihr euch gerade von eurer Freundin getrennt habt, die immer für euch die Rezensionen schrieb. Hier, reflektiert mal das: f**** euch. (soll heißen: ferliebt euch. Mein Deutsch ist so unanständig.)
09.11.2011, 15.08 Uhr

ASP, M'era Luna 2011 (Dann doch mal Werbung in eigener Sache)
Das ASP-Feature von iMusicRocks habe ich mal unter Musik/asp abgelegt. Das sind 48 Minuten Interview und Livemusik, mitgeschnitten auf dem M'era Luna 2011.
09.11.2011, 12.28 Uhr

Damenbild mit Gruppe.
Danke Team! Danke Lahannya! Danke Wetter!


hinten, v.l.n.r.:
Walter, Günther, Franz, JJ, Gerhardt, Ulrike, Martin, Jürgen, Bibi, Socke, Thorsten, Wolle, Rudolf, Schmidti, A. Jones.
vorne, v.l.n.r.:
Elsbeth, Gertrud, Brad, Schramme, Daisy, R. Jones.

09.11.2011, 13.12 Uhr

Waschtag
"Ach, je", seufzte Nobby. "'s'nlos", fragte ich und wollte es eigentlich gar nicht genauer wissen. Nobby ist im Herbst immer etwas melancholisch, ich war also schon daran gewöhnt. "Wenn du wüsstest...", jammerte er. "Was sollte ich wissen?" Ich stellte die Kasserolle auf das Abtropfgitter, zog den Stöpsel aus dem Spülbecken und trocknete die Hände am Hosenbein. "Das Leben als imaginärer Freund und Zweitgewissen ist schon hart. Weil niemand mich wahrnimmt, denken alle Leute, du wärst von ganz alleine so, wie du bist. Man hat dir sogar eine Facebook-Fan-Seite eingerichtet. Aber keine Sau da draußen kennt mich. Ich steh' dir tagtäglich mit Rat und Tat zur Seite und alles, was die Leute sehen ist..." "Man hat was? Eine Facebook-Fan-Seite? Wen muss ich verklagen? Ich möchte nicht präsent sein auf dem Daumenhochdatenklauverdummungsapparat da." Schließlich habe ich gerade erst alle Seiten von mir in allen sozialen Netzwerken gelöscht. "Dieser überflüssige Mist, ich bin doch kein Datensatz. Und überhaupt, hat man so einen Aufstand gemacht, als der Erfinder der Socke starb? Was wäre ein Leben ohne Socken? Eins ohne iIrgendwas kann ich mir vorstellen, ja, aber ohne Socken? Gerade jetzt im Herbst... Übrigens, wir brauchen was, um deine Wanderstiefel auf Vordermann zu bringen. Und neue Schnürsenkel könntest du auch mal wieder brauchen." "Oder meine Vorderstiefel auf Wandermann." "Oder die Stiefelmänner auf Van der Vaart." "Du hättest dich auch gerne mal bedanken können, dass ich dir gestern den Rücken gekehrt habe." "Demnächst solltest du es aber mal mit Seife versuchen." "Wenigstens hast du mir nicht die Stange gehalten." "Ha, aber ich hab' ganz dreist meinen Scheffel über dein Licht gestellt." "Ach deswegen war's so Dunkelbier." "Wir sollten aufhören, so großkariert daherzureden." "Ja, und wir können von Glück reden, dass niemand das hier lesen wird. Das ist ein kleiner Schritt für uns, aber ein gewaltiger..." "Hürdenlauf!" "Ok, Hürdenlauf für die Menschheit." "Schonmal drüber nachgedacht, deine Seite in Tossis Blog umzubenennen? Blogs erhalten doch ein gerüttelt Maß an Aufmerksamkeit, heutzutage." "Ja, nee, ich fürchte, man käme mit dem Auslassungszeichen nicht zurecht." "Dem Apostroph? Aber da kommt doch gar keines hin!" "Ja, eben. So wie in Uschi's Hair's and Nail's." "Man könnte meinen, Auslassungszeichen gäb's im 1-Euro-Shop." "Ja, aber für die Hälfte. Oder: Nimm zwölf, zahl zehn." "Zehn ist eine Zahl." "Du hast mir auf die Zeh'n getreten, dafür wirst du zahlen. Ich hatte keine Schuhe an und leide Höllenqualen." "Oder Himmelsqualen..." "Ach nee, damit fangen wir jetzt aber nicht an." Wenigstens Nobby hatte seinen ursprünglichen Kummer vergessen. "Du bist der Autor, du musst es ja wissen." "Ach, Autor, bisher wurd' noch alles verrissen." "Wie oben erwähnt, schaut doch niemand hier rein." "Das kann ich verschmerzen, ich bin gern allein." "Das holpert nun aber rhythmisch ein wenig." "Egal, wie gesagt, denn gelesen wird's eh nich'!" "I like. Thumbs up!" "Plus eins!"
17.10.2011, 10.40 Uhr

Kurz gemeldet
Wimbledon:
In der Regenpause des Achtelfinalspiels im gemischten Doppel überraschte ein Eunuchenchor mit der Live-Premiere seines Superhits 'New Balls, Please'

29.06.2011, 13.40 Uhr

Nett gemeint
In letzter Zeit wurden ja gerne und oft die Menschenrechte angesprochen. Da sie nicht reagieren, wäre es so langsam mal Zeit für die stabile Seitenlage.
28.06.2011, 22.05 Uhr

Die Nachrichten
Landgerichte installieren Freisprechanlage
Bundesagentur warnt vor Juristenschwemme
06.05.2011, 9.11 Uhr

Koffeinkomplex
Jemand "Wetten dass..." gesehen? Debiles Lachen hilft eben nicht in jeder Situation, Frau Hunziker. Macht ja nichts. Interessant war allerdings zu erfahren, dass Sie und Frau Campbell sich bereits vor einigen Jahren auf Ibiza getroffen haben. Doch nicht etwa, als Sie auf dem Weg zur Boutique in ihrem Rolls Royce mit Karacho (Karàjo) dem brillantbeschlagenen Ferrari des Models (40) hinten aufgefahren sind? Macht ja nichts. Wir finden das wichtig. Und wir freuen uns über solche Anekdoten, die unser armseliges Leben auf so amüsante Weise würzen. Und schließlich sind sie ja so niedlich... Haben Sie mal überlegt, bei Frauentausch mitzutun? Hut ab, Herr Gottschalk. Bravo, Frau Loos und Herr Liefers für den im großen und ganzen würdevollen Auftritt. Und: Frau Furtwängler, sind sie sicher, nicht mit einer mir bekannten jungen Dame namens Tine verwandt zu sein? Gibt's ja nicht. Naomi musste natürlich noch während der Sendung ihren Flieger kriegen. Wäre sie mit der U-Bahn gefahren, hätte sie mir ihre Anwesenheit gänzlich ersparen können, ebenso wie die oben genannte Belanglosigkeit. Schade. Krieg ich was raus, GEZ? Es sind Zeiten wie diese. Da fragt man sich schon, was unter'm Strich bei einer so undurchschaubaren Formel rauskommen soll. Lediglich die Vorzeichen sind zur Zeit vorhersehbar. Alpecin mit Koffeinkomplex verdeutlicht uns gerade höchst anschaulich und mathematisch unwiderlegbar, wie Werbung funktioniert. Man zieht einfach am Graph die Zeitachse in die Länge und schwuppdiwupp, endet sie weiter rechts. Na, wer da nicht überzeugt ist.
14.02.2011, 10.33 Uhr

Nochmal mit ASP auf Tour 2010
So, liebe Freunde von ASP, herzlichen Dank für diese zauberhafte Tour, die ohne euch alle nur eine Aneinanderreihung von Auftritten einer kleinen frankfurter Band gewesen wäre. Es war unglaublich ergreifend, und ich muss sagen, es hat doch auch ein wenig Spaß gemacht, jeden Ton so zu spielen, als ob man damit gerne noch ein Tränchen mehr aus den ohnehin schon leicht geröteten Augen der Zuhörer pressen wollte.Dafür bitte ich um Entschuldigung. Es war ein Erlebnis, zusammen mit dieser Band auf solchen Bühnen in diesen Hallen vor all den schönen Menschen, so wunderbare Musik machen zu können ohne gegen den Dezibel-Stress einer Rockshow ankämpfen zu müssen - endlich wieder gemeinsam Musik zu machen. Diese Eindrücke wollte ich gerne unbeschadet für mich behalten, deswegen bin ich nicht mehr herausgekommen, um Autogramme zu geben. Es reicht leider meistens ein einziger seltsamer Spruch, um einem ein ganzes einzigartiges Konzerterlebnis zu vermiesen und man weiß ja nie...
Also, es war klasse, und trotzdem man nicht weiß, was kommen wird, hoffe ich, das einst wiederholen zu können.
Danke und tschüss,
Tosser

22.12.2010, 7.12 Uhr

Mit ASP auf Tour 2010
"Manchmal ist es einfacher, ein professionelles Lächeln aufzusetzen, als den Leuten umständlich erklären zu müssen, warum man gerade mies drauf ist." (Ich glaube, W. Joop)
Bleibt für mich die Frage, was ist euch lieber, liebe Fans? Denn schließlich wollt ihr mich ja nicht für das neue Vogue-Cover (oder gar TV-Movie) sondern als kleine visuelle Ergänzung zur Erinnerung an ein schönes Konzert fotografieren. Entschuldigt bitte, dass ich so selten mal lächle, aber in der Regel kann ich das nur, wenn mir danach ist. Und mir war - Himmel, Arsch und Zwirn noch eins - keineswegs danach. 2010 war ein, milde ausgedrückt, sehr dämliches Jahr - und es ist nicht einmal vorbei. Was nun 2011 bringen wird, kann ich nicht mal ansatzweise erahnen und ich will es auch gar nicht wissen. Das nur kurz als verständlicherweise unbefriedigende Erklärung meines Verhaltens und daraus resultierender Kommentare wie 'Nimm doch mal die Hände aus den Taschen' und 'ein Lachen würde dir echt gut zu Gesicht stehen'.
Ansonsten:
Geneigte Fans, verehrte Crew, hochgeschätzte Bandkollegen, es war mir ein Fest. Vielen Dank an alle. Für die ständig klebrigen Finger, die Kondenswasserringe auf der Autogrammtheke, das Armeschwenken bei Kokon (da habe ich z.B. immer mal lächeln müssen). An Stuttgart für die obligatorische Erkältung, An Geli und Dirk für ausgezeichnetes leibliches Wohl, den anderen Dirk für exzellentes Einfühlungsvermögen und Jens für Permanentbespaßung auch außerhalb der Öffnungszeiten. Man ist gar nicht mehr so weit weg von zu Hause, jedoch ohne zu wissen, was eigentlich von welcher Richtung nachrückt. Danke an Orang-Utan-Klaus für Asthmaanfälle und Gemütlichkeit, an Bielefeld für Nischendasein, ans Busdach für tägliche Beulen, an Nürnberg für die Entfrischung (Ich war schier unterwältigt. Lieber Koch, du kannst nichts dafür). Danke auch an Hamburg und das Catering-Team, an Marc OL für die Pauli-Kippen, an Bremer Gegend für Trostlosigkeit (gilt auch für die meisten anderen Städte). Ein fettes Daumen hoch für all die modernen Kaffeemaschinen, Knopf drücken, Ohren zuhalten und joa... Kaffee. Super gemacht an die Quietschgeräusche-Industrie, die es jedesmal schafft, rechtzeitig alle Clubs mit ihren Türen zu versorgen. Danke an pubertäre Nachwuchsbands für Peniszeichnungen und zugehörige Sprüche. Ob ich die Schnauze voll habe? Nein, eigentlich noch lange nicht.

13.10.2010, 12.45 Uhr

Dubai und die Wirtschaftswaisen
Nobby rief mir vom Fernsehsessel aus zu: "Sie haben sie geschnappt. Auch den zweiten haben sie jetzt endlich. Und die Leute sind alle froh, dass der Mörder nicht mehr frei 'rumläuft." "Hmm. Fein. Aber was meinen denn die Leute, wieviele Mörder im speziellen und Verbrecher im allgemeinen sonst noch so frei im Ort umherlaufen und ihr Unwesen treiben, ohne dass irgendjemand davon weiß? Gut, wenn man in einer der Hauptstädte wohnt, weiß man davon, aber Land- und Bundestage sind ja auch wieder was anderes. Schließlich ist man an deren Ernennung unmittelbar beteiligt." Während ich in der Küche weiter den Plätzchenteig flachwalzte, schaltete Nobby auf einen Privatsender. Ich hatte ihm den Code zum Freischalten der eigentlich versteckten Programme mal mitgeteilt, weil er bei DSF immer so herzlich gelacht hat, wenn eine barbusige Dame mit Geldscheinen wedelnd vor der Kamera herumlungerte und ein hanebüchenes Pseudoquiz zu moderieren versuchte. Nun tönte aus den Lautsprechern eine bekannte Melodie, und jemand begann zu singen: 'Du bist in meiner weißen Jeans der braune Fleck. Du hockst hier rum und gehst anscheinend nicht mehr weg. Du bist die Pfütze, die man nicht im Dunklen sieht - C'est merde, dass es dich gibt.' Ich nahm die Ausstechformen zur Hand, da hörte ich es vom Fernseher aus leise weinen. Nobby hatte den Kopf in die Hände vergraben und schluchzte leise hinein. "Ich schäme mich so", sagte er. "Aber Nobby, gerade in dieser Zeit sind wir doch alle ein wenig näher am Wasser gebaut und du...". "Nein, nein! Ich schäme mich nicht meiner Tränen, sondern für diese Werbeverbrecher, die mit ihren Raubüberfällen auf unsere Emotionen tagtäglich versuchen, überflüssige Luxusprodukte unter's Volk zu bringen. Die so tun, als könne ein Auto die Welt verbessern und eine 0%-Finanzierung verhindern, dass Eltern ihre Kinder schlagen. Sie schmieren uns auf's Brot, dass wir 42-Zoll-Fernseher brauchen und wissen nicht, was ein Zoll überhaupt ist. Andere Menschen wissen nicht einmal was Brot ist. Sie präsentieren uns Medikamente in einer Luftigkeit, als würden sie auf der Wiese wachsen, auf der sie gerade ihre neuen Tempel errichten. Und sie kaufen Kaffeemaschinen. Für jede Abteilung eine verdammte Kaffeemaschine. Und eine für jedes Abteilungsleiterbüro. Ich schwöre, ich werde nicht ein Gramm Baumwolle mehr für euch pflücken. Niemals wieder." Nobby redete noch weiter. Noch mehrere Tage. Ich löschte zuerst die Privatsender. Dann alle. Schließlich warf ich den Fernseher in ein Hotelfenster. Ich stellte zu jedem Geldautomat eine Kaffeemaschine. Ich kündigte meinem DSL-Profitgeier. Dann meinem Telefonanbiederer, dann dem Energieverschwörer. Schließlich beschloss ich, mich nicht mehr zu rasieren. Nur Briefmarken habe ich keine bekommen.
Schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr, Euer T-Ossi

02.12.2009, 11.36 Uhr

Autumn actually
Meine Theorie warum Ärsche im Alter immer größer werden:
Die Zahl derjenigen, die einen doch bitte daran lecken mögen, wird stetig größer. Es ist also ein Flächending, sozusagen. Der Arm meiner Winkekatze ist abgebrochen, ich habe endlich neue Batterien für meinen 25 Jahre alten TI30. Und was macht er? Vor lauter Schreck über die ungewohnte Spannung geht er dahin. Zu seinen Ahnen. Nun ist er tot. Patrick Swayze anscheinend auch. Tja, passiert halt manchmal. Oh, es wird wieder Federweißer getrunken. Toll. Meine Crew wohnt nur 20km entfernt. Mit der S-Bahn so 6,80 Euro. Rich Hall hat gesagt, in Sibirien dürfe man noch rauchen. Die Automobilindustrie lernt nicht dazu. Sie werden in 2 Jahren alle alle pleite sein, und die durch das Verbot der 100W-Glühbirne eingesparte Energie werden wir bald gut brauchen können, um heimlich das ganze Quecksilber zu verbuddeln. Ich mach' mir gleich mal einen Schoko-Sahnequark-Vollfettstufe-Cheeseburger. Und bereite mich geistig darauf vor, müffelnd in abgebrannten Autowracks lebend, an vorbeieilende Investmentbänker unter der Hand mundgeschweißte Espresso-Pads zu verticken. Aachen an der Nordsee. Die Kochsendungsinflation wirkt sich positiv auf meine Arschfläche aus. Ein gutes Beispiel für Rückkopplung.

15.09.2009, 10.05 Uhr

Tossis kleiner Psychotest
Was sehen Sie auf diesem Bild?
A: Problem-Bärenfellmütze
B: Problembären-Fellmütze
C: Ein Glas Williamson Christ

Auflösung:
1 Punkt:
Sie haben null Ausdehnung. Gehen Sie doch mal lecker essen.
2 Punkte:
Richtig. Sie haben gewonnen.
3 Punkte:
Bitte einpacken und an Eintracht Frankfurt schicken.
0 Punkte:
Ihre passive Fahrweise und die permanente Blockierung der mittleren Spur spiegeln wider, was die große Koalition so zusammenregiert. Früher oder später werden Sie zum eigentlichen Gewinner der Merkelschen Politik und auf lange Sicht zum überzeugten FDP-Wähler. Sie streiten sich gerne über die unterschiedlichen Geschmäcker von Wasser und hätten gerne von der Abwrackprämie profitiert, haben aber keinen Platz mehr in der Garage. Klimaschutz können Sie immerhin schon richtig buchstabieren und finden die TSG Hoffenheim symphatisch. Sie gehen mir auf die Nerven, mit einer Kopfbedeckung Ihrer Wahl.

20.02.2009, 07.35 Uhr

Neues aus dem Shopp:

18.02.2009, 08.50 Uhr

Hessen kocht
... und die Banken fragen Vati und Mami nach mehr Taschengeld. In einer Zeit der schlechten Nachrichten, muss der kleine Mann wieder mal dagegen halten und der bin ja dann wohl ich. Danke. Also, was wird in diesem Jahr besser. Hmm, mal überlegen... Also in den Kaffeeketten wird man jetzt schneller bedient, weil die Bänker sich nicht mehr nasebohrend zwischen Latte zu hoch und Cup der bösen Vorahnung zu entscheiden versuchen. Die stehen jetzt draußen und fragen die Hausfrau nach 'nem Euro. Das Internet wird billiger. Toll. Nur meins nicht. Die Einrichtungshäuser jubilieren. Und der Klimaschutz hat bei Frau Merkel höchste Priorität. Hat sie jedenfalls mal gesagt. 2007 oder so. Und wenn ich jetzt Hunger habe, bekomme ich vom Staat ein Stück Brot. Ach ne, das war irgendwas mit Autos und 2500,- Talern. Ich habe ein olles Stück Musik gefunden. Hier, das gibt's umsonst. Wir sind die Lügner der Nation. No Overdubs whatsoever. Aufgenommen im Proberaum der Gruppe Gabi Mohnbrot mit einem Kassettenrekorder (Abb. 1). So klingt's natürlich auch. Und das sind doch gute Nachrichten, oder?
23.01.2009, 15.52 Uhr

Helau, Alaaf und gute Nacht
Nobby, die Wanderniere winkte der Kellnerin, während er seine Kaffeetasse vorsichtig absetzte. Nobby war ein wenig durch den Wind und rauchte seit einiger Zeit noch mehr als sonst, Kette schon fast. Aber er tröstete sich mit dem Gedanken, dass seine Angst vor dem Leben eigentlich viel größer sein müsste als die Angst vor dem Tod. Schliesslich tut das meiste, das nicht mit dem Sterben abgeschlossen wird, nachhaltig doch ziemlich weh. Von wegen... Was dich nicht umbringt, macht dich hart. Auf Dauer macht es kaputt, nicht hart. So sann er vor sich hin. War der Imperfekt, 2. Person, Singular von hauen doch in der Tat hiebst und nicht hautest. Zum Dermatologen müsste er auch mal wieder, richtig. War das nicht der, der mal so fantasievoll die Unwahrheit sagte, als Nobby ihn frug, wo denn seine hübsche Sprechstundenhilfe abgeblieben wäre? Ist die Sprechstundenhilfe eines Logopäden eine Sprechsprechstundenhilfe? Und deren Assistentin auf Zeit die Sprechsprechstundenstundenhilfehilfe? Weiß eigentlich wirklich jeder so sehr bescheid, wie er immer tut? Die Kellnerin fuchtelte ungeduldig mit dem Bon vor seiner Nase. Nobby erwachte aus seinem Tagtraum, griff in seinen Brustbeutel und erschrak fürchterlich. Da war ein Loch... Er konnte geradewegs in sich hineingreifen, durch Brustbeutel und -korb hindurch sein Inneres ertasten. Seine Finger suchten und gruben in seinen Organen und Panik überkam ihn. Nobby hatte das Gefühl, sein Herz bliebe stehen, aber da lag das Problem. Es war nicht da.

Und hier die Ausgehtipps:
Wegen des Unwetters sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf dem Tierfriedhof die Grablichter ausgegangen.

11.11.2008, 20.14 Uhr

Wieder gefunden, sofort verloren
Zaubererbruder-Tour 2008
Liebe Republik,
was soll man da noch sagen. Nach gefühlten 365 Tagen Tour und 15 ausverkauften Shows muss ich trotzdem etwas loswerden.
So viele Menschen glücklich zu sehen, sie begeistern zu können für eine Musik, die in der heutigen Zeit nur hier und da dunkle Nischen findet, diese gespannten Gesichter von der ersten bis zur letzten Reihe, eure Freude und netten Worte, all das hat uns und insbesondere mich sehr froh gemacht. Nach den anstrengenden Vorbereitungen und schlaflosen Nächten waren die Momente in denen man fühlte, dass man gerade zusammen richtige Musik macht und euer Applaus eine mehr als ausreichende Belohnung. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken. Ich kann euch sagen, dass auf dieser Tour alte Freundschaften vertieft und neue besondere Verbindungen geknüpft wurden, die man nicht mehr missen möchte. Auch wenn meine Sitzhaltung mit diesem unhandlichen Instrument orthopädisch bedenklich, auch wenn die Voraussetzungen in der ein oder anderen Venue zweifelhaft waren, so bin ich doch unaussprechlich stolz auf unsere gesamte Mannschaft, vom Busfahrer bis zum Kabelknecht. Nochmals vielen Dank an Thommy, Max, Ronny, Tony, Jochen, Mike, Frank, Matzi, Nüzz, Sarah, Sylvia, Ally, Carlos, Thomas, Himmi, Matze und Asp. Ihr und alle Fans und Freunde da draußen habt diese zweieinhalb Wochen zu einem Erlebnis gemacht, nach dem man getrost sterben kann.
Euer Tossi

29.10.2008, 10.24 Uhr

...when September ends
Wie wird das Wetter morgen? Eine Frage, die zur Zeit wieder sämtliche Gemüter beschäftigt. Sekundäre Geschlechtsmerkmale, mehr oder weniger verhüllt springen einem aus jeder Straßenecke ins Gesicht, ob man will oder nicht. Es wird Zeit, für meinen Sommerschlaf. Zeit, sich zurückzuziehen aus der Welt der Nackten und Toten, die plötzlich die Welt, wie wir sie kennen, zu überfluten scheinen. Weckt mich bitte, wenn der Herbst kommt.
23.05.2008, 10.20 Uhr

Kritik will geübt sein
Was meint er denn jetzt. Sind wir alle zu fett? Haben Himmi, Matze und ich so eine Grütze gespielt? Vielleicht wurde er ja auch nur mitgeschleift. Die Fotos sind jedenfalls wirklich schön. Und was mir besonders schlaflose Nächte bereitet, ist sein Vergleich mit Gabi Mohnbrot. Ihr wisst schon, dem talentfreien Ärzte-Plagiat. Nein, rufe ich ihm ungehört entgegen. Wir hatten wesentlich bunteres Publikum. Und gelacht haben die.
Klar haben die gelacht. Wahrscheinlich wegen der peinlichen Performance auf der Bühne. Denkt er jetzt bestimmt. Vielleicht ist er ja auch eine sie? Wenigstens hält sie sich mit Kommerzvorwürfen zurück (ich könnte ja jetzt sagen, dass ich für meinen Lebensunterhalt einem ganz normalen Job nachgehe und auch weder Auto noch Haus besitze, habe aber Angst, dass sie das als Grund für eine gewisse Müdigkeit meinerseits und einen daraus resultierenden sensationsarmen Auftritt hernehmen könnte). Aber ein winziger Seitenhieb muss schon sein, schließlich kann sie uns leider nicht auch noch mit Nazi-Bands vergleichen, weil sie ja Österreicherin ist. Tihihi. Ja, der ASP weiß, was seine Fans wollen. Vor allem will der ASP, dass seine Nicht-Fans zu Hause bleiben und sich nicht mühsam in ausverkaufte Clubs zwängen. Ach und diese scheißfaulen Musiker immer. Die statt Feuer zu spucken und ins Publikum zu ejakulieren, sich lieber auf ihr Handwerk konzentrieren. Wenn ich lärmende Irrwische auf einer Bühne sehen will, gehe ich doch zu einer modernen Theaterinszenierung. Ein Skandal, dass Musik ergreifend sein kann, nicht wahr? Gefühle haben in einer modernen Welt - und wir leben wohl in einer - nichts verloren. Hier könnte ein wenig Dazulernen allerdings nicht schaden. Es gibt so schöne Gefühle. Scham zum Beispiel.
Hier geht es zum ASP-Review

09.05.2008, 14.15 Uhr

Don't call it Blog...
...call it Wochenbuch. Man kann ja jetzt vom Handy aus bloggen. Geil. Und die selbstgeschossenen Sensationsfotos gleich mit hochladen. Juhu. Ich liebe meine Generation. Ha! Damals als das pickelige verschreckte kleine Töchterchen ihr Tagebuch noch unter'm Kissen versteckt hat, gleich neben Muttis geldgefüllter Socke. Pah! Das wollte doch gar keiner lesen. 'Liebes Tagebuch, heute hat Georg mir seinen gelben Buntstift geliehen. Meiner war verschwunden, aber ich glaube, dass Richard ihn heimlich entwendet hat. Und in der Pause haben wir Fangen gespielt, aber da ist dann nichts mehr passiert. Ach, liebes Tagebuch, ob Georg vielleicht mal ein Eis mit mir essen gehen möchte? Wenn ich doch nur wüsste, ob er mich mag.'
Und heute? 'Hey Leutz, Richy und Schorsch haben mich heute in der Umkleidekabine ganz schön rangenommen. Aber ich hab' mitgemacht und gar nichts gemerkt, weil ich viel zu voll war. Das solltet ihr auch mal probieren. So'n Dreier ist nüchtern bestimmt voll krass *immernochwundist*. Wie geil, dass Chantal schnell mit ihrem Handy mitgefilmt hat, sonst wüsste ich gar nicht wer wo drin war und bei YouTube hab' ich schon vierunddreißig Thumbs up. Was wäre ich nur ohne dich, Chantal, du geile Bitch.'
Aber, meine Güte, auf der Insel wird sowas schon lange nicht mehr gepfiffen.

06.05.2008, 08.39 Uhr

Nugged und will ich
Mit gut vernehmbarem Schnauben hielten die Rösser gegenüber meines Küchenfensters. Aus der Kutsche, die sie gezogen hatten, stieg ein kleiner Mann, gerade so groß wie ein kleiner Mann, der eine Truhe hinter sich herzieht. Und er zog eine Truhe hinter sich her. Ich erschrak ob des schrillen Klingelns, erwartete ich doch keinen Besuch und schon gar nicht den eines kleinen Mannes, der gerade mal so groß war wie ein eine Truhe hinter sich herziehender Mann, der eine Truhe hinter sich her zieht. Ziemlich entgeistert öffnete ich. "Ihr Gold, hier ist es. Tut mir leid, dass Sie warten mussten, aber hier ist es ja nun", sagte der kleine Mann. "Gold? Ich habe kein Gold bestellt, Sie müssen sich in der Hausnummer...", erwiderte ich und hatte die Tür fast schon wieder geschlossen, als er mich unterbrach: "Ja, wissen sie denn nicht? Es wurde beschlossen, allen Managern und Fußballprofis des Landes einen Monat lang sämtliche Einnahmen, die über die finanzielle Grundsicherung hinausgehen, vorzuenthalten und auf die restliche Bevölkerung zu verteilen und das ohne steuerliche Abzüge. Naja, jedenfalls ist es hier drin, Ihr Gold". Diese kleine Geschichte entbehrt natürlich wirtschaftswissenschaftlich fundierter Kenntnisse, ist sogar nur ein Märchen, an den Haaren herbeigezogen. Aber bevor ein weiterer Volljähriger mit seinem von Papa bezahlten Porsche einen unschuldigen Baum anrempelt, nehm ich es, das Gold.
01.05.2008, 09.14 Uhr

schon wieder Kino
Man hört ja nun allenthalben, dass es besser wäre, nicht allzuviele persönliche Daten oder gar Partyfotos oder noch garer politische Statements im Internet zu hinterlassen. Schließlich sind ja auch die Personalabteilungen potentieller Arbeitgeber heutzutage durchaus in der Lage (etliche Jahre sind vergangen seit der Erfindung elektronischer Datenverarbeitung), diese Daten zu recherchieren und eventuelle Bewerbungen der kleinen Partymaus, daraufhin abschlägig zu bescheiden, nur um hinterher ihre My-Space-Seite unter dem Lesezeichen 'geile Möpse' abzulegen.
Ich kann euch also allen nur raten, vorsichtig zu sein mit der Veröffentlichung eurer sensibelsten Daten - immerhin tun ja die Vorstandsbosse auch den Teufel, uns in ihren Blogs mit lustigen bebilderten Anekdoten ihrer wöchentlichen Puffbesuche auf Firmenkosten zu erfreuen.

01.05.2008, 09.11 Uhr

Kennen und gekannt werden
Gekannt zu werden hat einen entscheidenden Nachteil. Man kann nicht wissen, von wem man eigentlich gekannt wird - und was die Kenner sich so über einen erzählen. Am Ende hält man mich grüppchenweise für einen Nazi. Oder einen Vergewaltiger. Vielleicht gibt es hier und da auch jemand, der denkt, ich wäre ja ganz nett. Sie verstehen? Ich habe da keinerlei Einfluss drauf, was in verrauchten Eckkneipen über mich erzählt wird und ich habe auch keinen Einfluss darauf, ob es verrauchte Eckkneipen je wieder geben wird. Alles was ich habe, ist der Strohhut, die Mundharmonika und der Grashalm zwischen den Zähnen. Und wer jetzt denkt, ach, der ist ja echt nett, hat keine Ahnung. Vielleicht kennt man mich vom lustigen Smalltalk während einer Asp-Autogrammstunde oder hat meinen Ausweis mal gesehen, als ich im Supermarkt mit der ec-Karte bezahlt und meine Brieftasche offen habe liegen lassen. Nur, wer mich wirklich kennt, weiß, dass ich keine Brieftasche besitze. Wer mich kennt, weiß, dass es mir scheißegal ist, ob ich gekannt werde. Ich kenn' euch, das reicht völlig. Und wer ein bisschen hineinhorcht in seine eigenen Abgründe, wer die Farbe des Lichts am Ende des vielzitierten Tunnels wahrnehmen kann, der kennt mich vielleicht ein ganz klein wenig.
30.04.2008, 16.19 Uhr

Miles Davis
Hin und wieder, aber eher selten bis nie, da denkt man, es gibt ja doch etwas, wofür zu leben es sich lohnt. Wenn man einen Zahn von Jörg Wontorra im Schnee findet zum Beispiel. Oder wenn beim Kotzen über die Reling der Wind aus einer persönlich günstigen Richtung kommt. Frauen, die ihr T-Shirt zum Kinn hochziehen und rufen "Herr Clooney, ich krieg noch was raus". Oder einfach etwas, das so schmeckt wie früher. Rainald sang ja schon vom Hotel Mama. Also nicht, dass ich dorthin zurück möchte, schließlich kenne ich seine Mutti ja überhaupt nicht. Naja. Und noch im selben Augenblick also, da man Wontis Zahn gegen die Sonne hält und alles in einem jubeln möchte, als das warme Gefühl von Glück gerade beginnen möchte, von einem Besitz zu ergreifen, um kurz vor'm 3. Lendenwirbel zu einem leichten Frösteln zu werden, zieht man enttäuscht seinen Fuß aus einem weiteren Haufen Hundescheiße, zurückblickend auf die endlos scheinende Kotfläche, durch die man bis dahin gewatet ist. Mit einer lässig wirken sollenden Bewegung schnickt man den Zahn hinter sich und glitscht weiter durch die Scheiße. Soviel, dass sie nicht bloß von Hunden produziert worden sein kann und dass einem nichts übrig bleibt, als mitten hindurch zu gehen. Durch die Scheiße. Niemand wird sie wegräumen für dich und keiner wird gegen die Rolle purpurnen Teppichs treten, um sie vor dir auszurollen. Je weniger ihr Danke sagt, desto weniger werde ich bitten. Je mehr ihr mir in den Weg kackt, desto weniger versuche ich auszuweichen. Und bin ich dann irgendwann voller Scheiße, dann beschwert euch nicht, wenn es streng riecht.
18.04.2008, 07.28 Uhr

Hin, durch und wieder zurück...
Ein Leben wie ein Flussufer. Irgendwo da drüben muss es sein, das andere, schöne Leben. Wieder einmal sind wir hinübergetreten auf die andere Seite, wieder mal den Schritt über die Brücke gewagt. Von Euphorie bis Missmut war diesmal alles dabei.
Zwei neue Mitglieder in der Crew und die Erfahrung, dass Catering-Rider und Bühnenanweisungen grundsätzlich nur überflogen, dann unterschrieben und hinterher bestritten werden. Unser Team hat den ganzen Ärger bestens weggesteckt und dafür möchte ich mich bedanken bei Stiefel, Tony, Jochen, Thommy, Ronny und Max, Sarah und Nüzz und Busfahrer Mike, dessen Fahrstil schon fast hypnotisierend zu nennen ist. Vielen Dank auch an Lahannya, unsere zauberhafte Support-Combo. In euch alle habe ich mich verliebt und ich hoffe, dass wir uns bald mal wiedersehen. Vielleicht komm' ich mal mit 'nem Floß rüber, falls die nächste Brücke zu lange auf sich warten lässt. In diesem Sinne 'Hollol Vacushi'.

10.04.2008, 11.10 Uhr

Eine kleine Weihnachtsgeschichte
Nobby hatte sein Lebkuchenherz umgehängt und stand in der Tür. Ich gehe dann mal, sagte er, nahm seinen Stab, seinen Hut und schritt wohlgemut zur Treppe, nicht ohne vorher behutsam die Türe hinter sich zu schließen. Den Nachbarn wünschte er höflich guten Morgen und trat hinaus in den kalten Wintertag.
Ein unachtsam vorbeitrampelnder Mediendesigner rempelte ihn an. Während er noch taumelte und versuchte, Haltung zu bewahren und das Gleichgewicht wiederzufinden, lähmte ihn ein ohrenbetäubendes Hupkonzert. Im gleichen Moment überrollten ihn die Räder eines von einer gehetzten Mutter geschobenen Kinderwagens. Ihre Birks zermalmten noch kurz seinen Wanderstock und ein Tritt beförderte ihn in den Kanal. Enschuldigung, murmelte Nobby kleinlaut. Hoffentlich ist ihnen nichts pa... Eine Gruppe schwänzender Schulkinder krakeelte seine Worte nieder und ein Irrläufer aus einer legal erworbenen Luftpistole traf sein Lebkuchenherz.
Die Zuckergussbuchstaben, die eben noch die Worte Rücksicht, Respekt und Revolution bildeten, lagen nun wie die Knochen eines vor Monaten vergifteten Vogels auf dem Pflaster, und mit einem winzigen Rest Phantasie konnte man noch eines lesen. Resignation.
Fröhliche Weihnachten und tschö' für die Kipp'

20.12.2007, 11.10 Uhr

Das saubere Dutzend
oder 11 und Einer. Asp, Matze, Himmi, Tony, Stiefel, Jochen, Dima, Ronny, Sarah, Tom und ganz besonders Mrs. Nüzz, euch elf vielen Dank für eine weitere unsagbar beeindruckende Tour. Was soll man groß schreiben nach über zwei Wochen Rock'n'Roll mit dem besten Team der Welt? Außer vielleicht, dass man das schnellstens wiederholen möchte? Aber es wird ja nichts so schnell gekocht, wie es gegessen wird. Achtung Mädchenmodus! Wenn ihr Blümchen wärt, würde ich euch pflücken und bei mir in eine Vase stellen wollen, aber dann wäre die Wiese nichts mehr wert, auf der ihr standet. Und so gehe ich denn lieber immer wieder auf einen kleinen Spaziergang los und hoffe, euch wieder zu treffen. Mädchenmodus aus! So und jetzt ab ins Bett!
Liebe Elis', auch euch vielen Dank für eure konsternierten Gesichter allmorgendlich und die stets gute Laune. Metaaaaaal!!!
Den von den Vorfällen, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde, Betroffenen wünsche ich alle Kraft und alles Gute.
Eines noch. Liebes Mädchen an der Theke der Disco in München, es tut mir leid, dass du überarbeitet warst oder einfach nur 'ne Scheißlaune hattest, die du an mir auslassen musstest. Ich versichere dir, dass, wenn du mir ein Getränk meiner Wahl verkauft hättest, ich mich ganz ordentlich bedankt und es zuzüglich eines Trinkgelds auch bezahlt hätte. Aber du wolltest ja lieber mit bösen Blicken auf mich schießen und stattdessen alle nach mir anstehenden Gäste bedienen. Weißt du, das ist arrogant - nicht wir.

19.11.2007, 19.39 Uhr

Das Lachen im Hals
Liebe Leser, es häufen sich die Aussagen, dass man auf meinen Seiten hier im Internet vieles findet, worüber man herzlich lachen kann. Stimmt. Was ich jedoch hoffe ist, dass man vielleicht auch mal ein weinendes Auge dabei hat oder erstmal kräftig schlucken muss. Sonst hätte ich ja das Thema verfehlt.
Heute Nacht geht es wieder nach Hause. Nach Leipzig, Bochum, München; nach Hamburg, Köln, Stuttgart. Meine Koffer steh'n bereit. Mein Gehirn und der restliche Körper noch lange nicht. Mit 18 rannt' ich in Düsseldorf rum, war Sänger in 'ner Rocknrollband. OK, ich war bereits paar&zwanzig, aber der Rest stimmt. Und wo war noch gleich diese verfluchte Zietenstraße? Passanten, die ich nach dem Weg fragen wollte, wechselten entsetzt die Straßenseite und weil es sehr früh am Morgen war, schafften sie dieses, ohne überfahren zu werden.
Mein alter Freund Volkmar hat anscheinend ein Problem, von dem ich bisher nichts wusste und bei dem ich ihm nicht helfen kann. Auf diesem Weg meine besten Grüße, auch an seine Eltern, die mich in diversen Aggregatzuständen ertragen mussten und dies bestimmt heimlich meinen Altvorderen gepetzt haben. Ist verziehen.
Nichts ist schlimmer als das Tuscheln. Die Gehässigkeit, der Neid und die Missgunst, Intoleranz und Egoismus, Arroganz und Gleichgültigkeit - Schwarze Schafe im Stall der Gesellschaft. Wer beim Versuch, sich an die eigene Nase zu fassen, nicht an der Höhe scheitert, auf der sie getragen wird, der werfe den ersten Stein.

01.11.2007, 08.50 Uhr

Berlin
Unter den Linden ist der vierblättrige Kleeblatt!
Und es begab sich, dass Nobby die Wanderniere die Schuhe schnürte, um sich erneut auf die Suche nach dem Guten im Menschen zu begeben. 7 Jahre später stand er wieder vor meiner Tür und begehrte Einlass. Das Bündel, in dem Nobby seine positiven Erfahrungen zu sammeln beabsichtigte, hing schlaff und runzelig an seinem Wanderstabe herunter wie eine viel zu große Weinbeere, die man bei der Lese vergessen hatte. Seine Worte waren die gleichen wie jedesmal zuvor. Es ist so sinnlos, sagte er. Und ich fragte, ob er nun zufrieden sei. "Wie soll ich zufrieden sein? Wie kann ich aufgeben, danach zu suchen, wenn es doch in mir zu sein scheint? Wie kann es sein, dass es nicht auch anderswo zu finden ist?" Nobby, Du solltest aufhören, Fragen zu stellen - aufhören, diese Art Selbstzerfleischung zu betreiben. Schluss damit! Die Menschen sind nicht, was Du denkst, verstehst Du? Sie nehmen Dir alles weg, weil sie glauben, es gehöre sowieso ihnen. Sie grunzen Dich an, wenn Du sie freundlich grüßt. Und wenn Du ihnen ein Bier anbietest, schütten Sie Deinen Vodka über Dich und zünden Dich an. Und dann laufen Sie weg, zerren Deine Frau an den Haaren hinter sich her und finden es geil, wie ihr grässliches Lachen sich immerwährend in die Dunkelheit bettet.

12.07.2007, 22.45 Uhr

Im Zoo waren wir gestern...
Manchmal, aber nur manchmal - haben die Menschen eine Belohnung verdient. Nicht etwa, weil sie in ihrer Gesamtheit im Sonntagsanzug nach Berlin gezogen sind, um W. Schäuble die Reifen platt zu stechen. Dieser könnte natürlich argumentieren, dass diejenigen, denen es hier nicht passe, ja auswandern könnten. Apropos wandern... Die versprochene Belohnung ist eigentlich eine Bestrafung. Es handelt sich um die Best-Of-Gabi-Mohnbrot-CD 'Fröhlingserwachen'. Diese können Sie demnächst bei meinem alten Mitstreiter Billy erwerben. Und so sieht sie aus (Ich sach ja immer, einen entstellten Mann kann nichts schönen):


Diese nicht mehr existente Band, die Kalif werden wollte anstelle des Kalifen, bekommt demnächst auch eine tolle MySpace-Plattform, gefördert durch den lieben Herrn Gruftfrosch, welcher sehr treffend bemerkte, dass es schade sei, wenn niemand diese Musik zu hören bekäme. 'Wir warten schon so lange Zeit. Wir warten bis in alle Ewigkeit.' (aus 'Halbe Engel')
So viel dazu. Bei meinem wöchentlichen Puff-Besuch musste ich leider feststellen, dass viele der dort beschäftigten Damen von der Hand in den Mund leben müssen, einige wiederum nicht. Ich prangere das jetzt mal an. Und heute? Ja, heute geh'n wir ins Kino.

05.06.2007, 09.20 Uhr

Macht ja nix
Vater hat heute versucht, mit der Rohrzange eine Aluminiummutter zu lösen. Macht ja nix. Am Ende war die Mutter rund, aber nicht gelöst. Schade, dass beim Gummiball-Prellen immer die falschen die blauen Flecken haben, hinterher. Schade, dass man doch immer wieder erklären muss, dass man nichts Böses im Schilde führt. Schade, dass Verbrüderungsszenen auf offener Straße kaum noch stattfinden und schade, dass ein hochgereckter Mittelfinger eine größere Beleidigung darstellt als die Bezeichnung Trottel. Schade, dass Asthma und Alkohol mit A anfangen und nichts besseres zu tun haben, als meine mühsam zu erhalten versuchten Gehirnzellen zu zerstören. Schade, dass das wieder niemand liest und schade, dass der Prophet mit den lustigen Klamotten mehr Gehör findet, als der mit den Wahrheiten. Schade, dass man immer meint, es wär' gar nix und dann ist doch was. Tengelmann, Tengelmann. Schade, das. Schade, dass ich immer wieder vergesse, woher ich komme, dass ich jene, die ohne Firlefanz Freund waren, auf den Dachboden bringe und nicht wieder nachschauen gehe, weil es sich auf ausgetretenen Pfaden leichter zu gehen scheint. Schade, dass ich nach 3 Bier rund aber immer noch nicht gelöst bin. Heute habe ich zu Michael Gesundheit gesagt. Eine halbe Sekunde später hat er geniest. Zu Zeiten von MySpace und Co., wenn die zwischenmenschliche Konversation aus dem virtuellen Rumreichen eines Zettel mit dem hastig gekritzelten Satz "Willst Du mit mir schlafen?" sowie ein bis drei ankreuzbaren Rechtecken mit Ja, Nein, Vielleicht besteht, möchte ich nicht eure Kinder erziehen müssen. Nein, ich möchte sie nicht einmal bekommen, sehen, wie ihr sie bekommt - nicht einmal mitansehen, wie ihr sie erzieht. "Wie lange wollt ihr noch warten, wie weit sie wirklich geh'n? Oh, reden wir endlich in der einzigen Sprache mit ihnen, die sie versteh'n." (Heinz-Rudolf Kunze)
Um diese Mauern zu erklimmen, bedarf es eines weiteren Lebens.

14.03.2007, 00.39 Uhr

In den Schriften der Weisen
Es heißt, wenn sich eine Tür hinter Dir verschließt, so tut sich anderswo eine neue für dich auf.
So geschehen bei dem freundlichen Volvo-Fahrer heute morgen, aus dessen Fahrgastzelleninnenverschalung ich mich kurze Zeit später subtrahieren durfte.
Nun allerdings wüsste ich nicht, welche Tür sich in jüngster Zeit hinter mir verschlossen haben könnte. Beobachten die mich beim Kacken? Denn dabei schließe ich die Tür selbstverständlich. Und ist diese Tür jetzt vor oder hinter mir? Obwohl - ich schließe sie auch beim Verlassen der Örtlichkeit. Aber all diese Vorgänge verrichte ich höchstselbst. Keiner, der sie für mich öffnet oder schließt. Sollte ich den Volvo-Fahrer zu mir nach Hause einladen? Sollte ich zum Scheißen in den Garten gehen? Sollte ich mich solidarisch mit solide gelöteten Zinnsoldaten erklären? Sollte Sonntag nicht meine Oma kommen?
Niemand weiß, ob aus ihr nicht einst ein Drache wird.

29.03.2007, 10.08 Uhr

...der Welt, wie ihr sie kennt
Im seichten Wasser, nahe des Ufers, sah ich ihn stehen, die Hosen bis zu den Knien heraufgerollt, den Mund weit geöffnet und die Augen fast ganz geschlossen.
"Was tust du", fragte ich.
"Ich bin auf der Suche", sagte er. "Ein Leben lang war ich auf der Suche. Ich war der Meinung, es müsse einen zentralen Punkt geben. Irgendeinen alles verbindenden Aspekt, der die Menschen zu dem macht, was sie sind. Einen, der ihr Tun und ihr Denken begründen kann - ihnen selbst und mir gegenüber."
"Und nun? Wieso bist du nun hier, ausgerechnet hier?"
"Ich fürchte, ich habe ihn gefunden. Ich habe ihn gefunden und will es nicht wahrhaben. Ich muss etwas unternehmen. Ich muss diesen Aspekt vernichten, Aber ich denke, es wird nicht ohne die Vernichtung jener, die um..."
Ich unterbrach. "Vergib ihnen. Sie wissen nicht, was sie tun", rief ich lauter, als es eigentlich meine Absicht war, und mir kam es vor, als hätte ich diesen Satz schonmal gehört.
"Ich kann nicht länger vergeben", flüsterte er, "und außerdem wissen sie es ganz genau. Natürlich wissen sie es". "Und selbst angenommen, sie wüssten es wirklich nicht, ist Unwissenheit eine Entschuldigung für ihr grausiges Treiben? Wozu haben sie ihr Gehirn, ihr Gewissen, Augen und Ohren, eine Moral? Wofür leiden sie Schmerz, wenn sie im nächsten Moment solchen zufügen können? Was ist los mit ihnen? Ich fürchte, ich habe es gefunden. Ich fürchte..."
Die Träne, die über seine Wange lief, tropfte in diesem Moment ins still liegende Wasser und brachte es in Wallung. Er schloss die Augen wieder und hob die Arme in einer langsamen, weit ausladenden Bewegung.
Ich schrie ihn an, bat ihn einzuhalten, ihnen noch eine Chance zu geben.
Für einen kurzen Moment blickte er mich an, und dann sah ich es. In seiner allumfassenden widerlichen Größe erschien es mir.
"Sie hätten es wissen können - es wissen müssen. Du tust recht. Sie hatten die Chance. Immer wieder hatten sie die Chance. Es muss jetzt vorbei sein."

Und hier die Ausgehtipps:
im Gasthaus Zum Hirschen in Osnabrück sind gestern abend gegen 20 Uhr die Königsberger Klopse ausgegangen.

23.03.2007, 07.41 Uhr

Süppchen, Stöcken und mal schön
Mutter, ich habe Dinge geseh'n, die werden dir nicht gefallen. 11 Tage Tour, über-ausverkaufte Häuser, die unvermeidlichen Käsebrötchen, ganz viele Gummibälle - einige davon sehr groß, arrogante Veranstalter, veraltete Technik gepaart mit unfähigen Technikern, defekte Subs auf der einen, fantastische Fans, ein Top-30-Platz in den Verkaufscharts, eine unsagbar tolle eingeschworene Crew, zwei Stunden pro Tag, die wirklich schön waren, weitere zwei Sekunden, in denen man gemerkt hat, was Freundschaft heißt auf der anderen. Mutter, ich habe Dinge geseh'n...
Asp, Matze, Himmi, Tony, Hoschi, Chris, Marcus, Thorsten, Nüzz, Babs, Tilmann: Euch danke ich von tiefstem Herzen für diese unbeschreiblichen Tage voller Spannung, Lust, Frust, Zusammenhalt und Spaß, voller blöder Witze, dummer Sprüche und ernster Gespräche. Unser kleines Piraten-Tretboot macht micht stolz und froh. In weiteren Rollen diesmal: Gorbatschow und Beck's. Es geht auch ohne euch - meistens. Was für ein Glück, dass ich nichts von dem schmutzigen Messer gesagt habe.
Jetzt sind wir also wieder zu Hause, ohne zu wissen, ob nicht das andere Leben das wirkliche Zuhause ist. Doof. Wie immer. In Liebe und Schmerz, euer Tossi.

30.10.2006, 09.17 Uhr

HEFLI !!!
Herrenlose Maultasche in Dresdner Bank Kantine
Polizei vermutet Täterkreis im Raum Stuttgart.

Wie ein Sprecher des Frankfurter Polizeipräsidiums verlauten ließ, muss von weiteren terroristischen Aktionen der mutmaßlichen Täter ausgegangen werden. Hinweisen zufolge, planten die aus dem Schwäbischen Raum stammenden Verdächtigen, ihre Mitmenschen durch endlos wiederholtes Vortragen kläglichster Ergüsse ihres kümmerlichen 'Lebens' in den nervlichen Ruin zu treiben, so dass den Opfern nur die spontane Selbstdetonation übrig bliebe, welche wiederum hunderte Unschuldiger mit in den Tod reisse. Damit einhergehend würden im Umkreis der geplanten Taten sämtliche Alkoholvorräte vernichtet. Sollten sie beobachten, wie ein oder mehrere Personen mit ausgeprägtem schwäbischen Dialekt in übertrieben ausformulierten Bestell-Floskeln versuchen, Rotwein in unüblicher Menge zu erwerben, bitten wir sie, dies umgehend bei ihrer Polizeidienststelle zu melden.
07.09.2006, 10.58 Uhr

Ein Weihnachtsgedicht
"Hallo Förstersfrau!", rief ich der jungen Dame zu, die mir soeben beim eher ungeschickten Versuch, mit ihrem Canyonero (oder war's ein Land Rover?) durch die engen Gassen der Frankfurter Innenstadt zu rangieren, einen Achter ins Vorderrad fuhr. "Förstersfrau? Wieso Förstersfrau?", lautete ihre mit verdutztem Gesicht vorgetragene Frage, auf die ich wie nun folgt antwortete. "Mein liebes Dummchen, es ist doch so, dass man entweder ganz unanständig viel Geld besitzen muss, um sich einen solchen Wagen für Besorgungen in der Stadt zu kaufen oder man ist eben die Frau des Försters, die sich in einer Notlage dessen Auto ausleihen musste, um schnell noch eine Ersatzkette für die Motorsäge einzuholen. Ich hätte auch 'Hallo Millionärstöchterchen!' rufen können". Mit ihrer flugs aus der Handtasche genestelten Nagelfeile durchstach sie daraufhin alle 5 Reifen ihres Gefährts und nahm mich bei der Hand. Wir gingen in das nahegelegene Fahrradfachgeschäft, erstanden zwei hübsche Drahtesel und ritten in den Sonnenuntergang. Apropos Untergang: der Winter naht, kauft Draht.
14.07.2006, 08.01 Uhr

Schäferhunde
In Anbetracht der aktuellen Lage verweise ich hiermit höflichst auf das Impressum, Absatz 5.
Gestern war Rauchnichtweltertag. Uiuiuiuiui. Tiffy, mach die Kippe aus, sonst wird Samson böse. Heute ist hoffentlich 'Welt nicht blöd vor der Haustür steh Tag'. Oder besser -jahrzehnt.
Langsam, nur sehr langsam erholte sich Nobby die Wanderniere von dem anstrengenden Marsch durch seinen Stadtteil, wo die Tauben nur knapp intelligenter sind als die Fußgänger. Eine Weile stand er dürstend vor dem Kühlschrank. Ohne zu trinken, verließ er das Haus, stapfte weiter durch staubige Straßen, bis er schließlich vor einem Zebrastreifen dehydriert verendete.
Ein kleiner am Asphalt festgetrockneter bräunlicher Fleck erinnert heute nur noch jene, die Nobby kannten, an den lebensbejahenden weltoffenen Kameraden und warnt still vor Leichtgläubigkeit, Resignation und Verdummung.
Wie's scheint, wird Auf-die-Straße-gehen wieder zur ersten Bürgerpflicht, so dass die schweigende Mehrheit über ein Aufbegehren nicht länger mit schulterzuckendem 'Ach, diese Irren' hinwegsehen kann.

01.06.2006, 10.12 Uhr

9. Klasse wiederholt sich
Ach so, halbnackte Frau, Du versuchst also, mir einen Server zu verkaufen. Aha. Verstehe. Und nur weil Du Dich auf der Kühlerhaube dieses futuristisch wirkenden Wagens räkelst und genießerisch am Lauf Deiner 38'er saugst, soll ich ich mein Leben und Geld Deiner Hardware anvertrauen? Ich weiß nicht so recht. Die Orangen, die ich gestern von dem elegant gekleideten wohlriechenden Herrn an meiner Haustür erstand, waren auch irgendwie sauer und voller erdnußgroßer Kerne. Die Krankenschwester, die neulich die Stromzähler ablas, hat zwar sehr lieb gelächelt über ihrem Dekolleté, aber Ihre Augen blitzten höhnisch bei den Worten: "Na, das wird aber teuer, dieses Jahr, was?" Webspace mit dem Slogan "Wir machen's Dir richtig billig!" und der Abbildung einer hoffnungslos heruntergekommenen Hamburger Hafenhure anzupreisen, törnt mich auch eher ab. Obwohl die Verhandlungstaktik der meisten Anbieter beim Geldeintreiben der eines Zuhälters schon sehr nahe kommt und dadurch die Werbestrategie in diesem Fall insgesamt wieder stimmig wirkt.
In diesem Sinne: Hey, Du kleiner notgeiler Hanswurst, kauf jetzt endlich Pits Buch. Penispumpe gibt's obendrauf und Du wirst Sex haben wie nie zuvor. Ich werde sicher keines mehr schreiben. Ich nicht. Vergesst's. (Hier Bild von hasenkostümiertem Mega-Babe einfügen)

16.12.2005, 10.30 Uhr

KRAAIIISCH!
Nur bevor jemand meint, ich hätte was gegen Tokio Hotel. Nein, ich glaube sogar, wenn man sagt, sie spielten schon seit Jahren zusammen - also Musik, nicht im Sandkasten - und haben sich den Erfolg redlich verdient. Auch, dass sie keine zusammengestückelte Casting-Combo sind. Ich nehme es weiterhin kommentarlos hin, wenn man ASP im M'Era-Luna-Forum mit ihnen vergleicht. Ich beneide den Kleinen um seine reine Haut und seinen Erfolg bei den Weibern, ok. Ich würde auch gerne mal ein Hotelzimmer zertrümmern, bin aber meistens so angetan davon, wie man mich in den ganzen Nobel-Schuppen behandelt, dass ich es lieber lasse und den Angestellten mit der gebotenen Höflichkeit begegne. Ich bin froh, nicht in den Fängen der Major-Labels gelandet zu sein und hoffe, dass die Jungs von Tokio Hotel es schaffen, nicht in einem halben Jahr wieder weg vom Fenster zu sein (Ehrlich? Ok, wär mir auch egal.)
Das einzige, was mir wirklich auf den Geist geht und mich zur Raserei, ja Weißglut treibt ist, dass die kleinen Schmalgeister keine noch so kleine Gelegenheit auslassen, in der Öffentlichkeit eine dermaßen inhaltslose komplette Scheiße von sich zu geben, dass ich stundenlang im gebündelten 5-Zoll-Strahl kotzen möchte, sonst nichts.

Kauft jetzt endlich Pits Buch, ihr Nasen! (ISBN:3-937536-80-9) Ich werde sicher keins mehr schreiben - ich nicht. Vergesst's.

26.11.2005, 20.25 Uhr

Paul ist tot
Das wird bestimmt ein schöner Abend, dachte sich Hartmut, das Schwein. Aber ehe er sich's versah, griffen ihn die Maschinen bei den Hinterpfoten, tauchten ihn in Flüssigkeit, Hartmut verlor die Besinnung. Die Messer, die ihm dann den Hals aufschnitten, nahm er zuerst gar nicht, durch den Schmerz das Bewusstsein wiedererlangend dann trübe blitzend durch die Schlitze seiner Augenlider etwas deutlicher wahr, um kurz darauf langsam verblutend wiederum der Bewusstlosigkeit anheim zu fallen, wohl wissend, dass daraus kein Erwachen mehr stattfinden würde. Er hatte sich das etwas anders vorgestellt. Aber nur, weil man überall Schweine wittert, befindet man sich noch lange nicht unter Freunden. Und bevor man auch nur 62 sagen kann, wird man kleingeschnippelt in seinem eigenen Blut zu Wurst gekocht, während die Gedanken ueber der Terrine mit ihren kleinen Flügeln schlagen und rufen: "Sie haben's nicht so gemeint".

Kauft jetzt endlich Pits Buch, ihr Nasen! (ISBN:3-937536-80-9) Ich werde sicher keins mehr schreiben - ich nicht. Vergesst's.

14.11.2005, 16.02 Uhr

Die Kirche ist nicht mehr so groß
So, wir sind wieder zurück. 10 Tage zwischen Käsebrötchen, Schminkkoffern, halben Bieren und Autogrammstunden. 10 Tage vergessen, wie scheiße das große Draußen ist. 10 Tage, an denen man zusammenwächst, auseinander ruft und miteinander trinkt. Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Die Tage werden kürzer und die Nächte auch. Klingt paradox, isses aber auch. Gemütlich wippende Nightliner-Kojen, Sympathische Hessische Busfahrer, Bier und RedBull-Wodka. Und immer wieder Bier und dazwischen wir. Am Ende die Konzentration zugunsten der Rock-Performance sausen lassen und den Lichtmann angegraben, weil's mit den Frauen nicht geklappt hat. Besser ist das. Bier. Die Maus geht ungewohnt lange Wege bei der kleinsten Handbewegung. Computer saugen. Arbeiten saugt.
Ich danke allen Beteiligten herzlichst fuer die tolle Zeit. Den SZ-Schnitten (C.N.), dem Chris, dem Toni, dem Hoschi, dem Tilmann. Der Babs und der Claudia. Dem Thorsten und dem Olaf. Fast allen Veranstaltern, insbesondere dem Micha und seinem Kieler Team. Macht's gut und man sieht sich bestimmt.
It's a mad world.

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04.11.2005, 13.26 Uhr

Wahnsinn kommt. Von innen heraus
Tja, wieder mal verloren. Und zwar den John-Cleese-Ähnlichkeits-Wettbewerb. Gewonnen hat der da. (hier rechts!) Naja. Er brauchte wohl das Geld. Ich schwimme ja im Selben. So wie andere in Alkohol schwimmen. Das konserviert. Man wählt wieder FDP. Und man ist Wahlhelfer bei der CDU. Obwohl man sie niemals wählen würde. Klar. Warum dann also helfen? Hallo, Ihr hirnverbrannten fehlgeleiteten Semesterferienjobannehmer!? Denkt doch mal nach. Zum Beispiel über den Sinn der Worte, die Ihr gebraucht. Hallo, gewalttätiger Jugendlicher. Ich helfe Dir natürlich gerne, den 8jährigen Nachbarsbub zu verprügeln. Kein Thema. Nix zu danken. Man hilft ja, wo man kann. Auch wenn Deine Intention mir völlig gegen den Zwirn strauchelt. Aber vielleicht legst Du ja ein gutes Wort für mich ein, wenn Deine Kumpels vorhaben, mir mit ihren Bäisies (Ich dachte, das sei Zuckergebäck) den Schädel zu zertrümmern.
Übrigens: Ich hab' mal wieder vergessen, meinem Neffen zum Geburtstag zu gratulieren. Sebi, alles erdenklich Gute zur Volljährigkeit.

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11.08.2005, 18.48 Uhr

Pinke Panther & Wolfgang Spier
...und während Villa Bacho noch über meinen Namen filosofiert, wird in Villa Riba schon gewichst. Oder, to masturbate is human, to fuck is divine (auf deutsch: Der Most da im Humus wird durch vier geteilt). Hallo, ihr Schnarchnasen und Gehirnzellenverlustabonnenten. Wow, um drauf zu kommen, was Tosser - angenommen ein Waliser würde es sagen - eigentlich auf deutsch heißt, habt ihr tatsächlich länger gebraucht, als ich, einer fremden Katze beizubringen, wie man frischen Toast macht, ohne im Besitz eines Toasters zu sein. Und die arme war dazu noch beidseitig gelähmt. Naja, es gibt Leute, die wissen es und Leute, die wissen es nicht. So, wie es Leute gibt, die mal helfen und solche, die nur darüber reden. Im allgemeinen wird sowieso zuviel geredet. So wie die Dame gestern, die mir mitzuteilen versuchte, dass ich mich mal wieder fahrradfahrenderweise auf einem Fußgängerweg befönde. Gut, dass man mit Autos nicht sprechen kann, ich würde Stunden damit verbringen, sie davon zu überzeugen, dass doch das Parken auf dem Radweg, noch dazu wenn Café-Stühle auf dem Gehweg aufgestellt sind, letztlich keine gute Idee ist. Ach, und wenn ihr was von mir braucht, sagt bescheid. Ich werde versuchen, es zu ignorieren. In diesem Sinne, lieber Volkmar: Tinzig Winzig - Tossi Grossi.

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28.07.2005, 23.41 Uhr

...oder schwanger
Nun liegen sie wieder am Pool, die Bikini-Models, nippen verführerisch an ihrem Cocktail, während der vom Rosentrimmen erschöpfte Gärtner sich schwitzend das T-Shirt vom muskulösen Oberkörper streift. Sie brauchen kein Geld, sie haben ja eine Kreditkarte, so wie der Strom schließlich aus der Steckdose kommt. Sie liegen da, nippen verführerisch an ihrem Gärtner und wundern sich über die Politikverdrossenheit in ihrem Heimatland. Nein, eigentlich fragen sie sich, was das Wort bedeuten könnte. OK, sie fragen sich nicht, was das Wort bedeuten könnte und sie denken eigentlich auch gar nicht nach. Sie liegen nur da, rühren verklärt an ihren Nippeln, lernen ihre PIN auswendig und werden braun.

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27.05.2005, 17.42 Uhr

Schlechter Kick
...und manchmal, da stehst du auf'm Platz und du denkst dir: Scheiße, warum soll ich mir für so ein Kinderspiel die Gesundheit ruinieren - auch wenn ich Millionen damit verdiene. Und du stehst da, und die Bilder laufen im Kopf, werden von Geistesblitzen an das Innere deiner Stirn projiziert. Dein erster Zahn, deine Einschulung, die Konfirmation, die Hochzeit, die Gehaltserhöhung, die Geburt des ersten Kindes, der Tod der Großeltern, der Tod der Eltern. Du zählst die Nullen auf deinem Kontoauszug und - du lässt es endlich bleiben.
Du gehst in die Duschräume und drehst vorsichtig zuerst den linken und dann den rechten Hahn, suchst verzweifelt nach der idealen Kombination warmen und kalten Wassers. Die dunkelweißen Fliesen© scheinen auf dich zuzukommen, sie verengen den Raum - deinen Raum. Dein schweres Atmen wird von den Massen auf den Stadionrängen reflektiert. Luftballons steigen vom Anstoßpunkt auf, sie steigen wieder ab und Fetzen labberigen Gummis tauchen den gepflegten Rasen in ein buntes Farbenmeer. Dein Schweiß wird vom wohltemperierten Wasser in den Abfluss gewaschen, der Dreck, die Erde, das Blut der Gegner und dein eigenes, die Reste sündiger Vereinigung werden fortgespült, Brocken klebriger Substanz rieseln deine haarigen Beine entlang, der Vergebung und den Verdauungstrakten der Kanalratten entgegen. Du stehst in dem Tümpel der letzten Minuten. Der letzten 45 Minuten.
Ich möchte damit nur ein paar Gerüchte aus der Welt schaffen. Gerüchte, welche besagen, ich hätte am 8. April 2005 auf dem Petersplatz in einer zugegebenermaßen ansprechenden Teufelsverkleidung in einem Imbisswagen für 2 Euro fuffzich Heiße Krakauer verkauft. Ich war's nicht. Ich war kicken...

Kauft jetzt endlich Pits Buch, ihr Nasen! (ISBN:3-937536-80-9) Ich werde sicher keins mehr schreiben - ich nicht. Vergesst's.

12.04.2005, 14.02 Uhr

Schwäbische Weihnacht
Erdbebenkatastrophe, 800 Tote - Unsere Kunden bauen... Rassistische Übergriffe in Berlin - Unsere Kunden bauen... Artensterben, Ozonloch, Globale Erwärmung - Unsere Kunden bauen... Ihr Haus bricht zusammen - Wir haben die Tür vergessen...
Früher dachte ich immer, Schwäbisch Hall wäre das Effektgerät von PUR, heute weiß ich, dass es anders ist. Deutschländer heißen unter anderem Deutschländer, weil sie knackig sind wie Wiener. Interessant... Das Licht am Ende des Tunnels ist doch nur wieder der engegenkommende Zug. Schöne Weihnachten und ein erfülltes neues Jahr wünscht
Tossi

25.12.2004, 14.02 Uhr

Hurra hurra die Schule brennt!
So, Weihnachten ist vorbei, wir haben alles aufgegessen, Mutti steht in der Küche und spült und der Einzelhandel klagt. Frühstück gibt's an der Tankstelle, Benzin und Frostschutzmittel kaufen wir Sonntagnachmittag im Reformhaus und die Bibelstunde muss ausfallen, weil die Taxifahrer streiken. Die Amis haben Herrn Bush wieder und die Ukraine würde es lieber anders machen. Bei den Öffentlich-Rechtlichen ist bis zum April alles weiß und der erste Roman meines alten Kumpels Pit steht endlich in den Regalen der... ja, was eigentlich?! Spottartikelgeschäfte? Feinkost-Käfer? Blaumärkte? Naja, jedenfalls ist er ein wahrer Dutzendsassa, der Pit, und ich empfehle hiermit dieses Buch uneingeschränkt.
Ach, bevor ich vergesse, Holgi hat seine eigene Homepage, Asp geht auf Tour, Jugendliche denken nur noch an Sex und glauben, dass die Pille vor AIDS schützt. Sie verwechseln immer noch 'seid' und 'seit' sowie 'das' und 'dass', glauben an den Weihnachtsmann in seiner Eigenschaft als Assistenzarzt und schießen sich gegenseitig ihre Bälle an die Latte. Natürlich mit aufgeschäumter Milch. Tanz!
Moment, Weihnachten ist ja gar nicht vorbei... ich glaube, ich weiß, was ich mir wünsche.

28.11.2004, 10.20 Uhr

La lalala lalala lala lalalahr!
Tja, ich wohne im Westen. Und was gibt es da bekanntermaßen? Na?
Richtig, nichts Neues. Doch. Ich weiß jetzt, dass es Autos gibt, die Iros tragen. Könnte auch bloß'n Kanu gewesen sein. Mir egal. Im übrigen hat mich meine Scheißegaleinstellung sanft durch das extrem seichte Fahrwasser eines höchst ereignisreichen Wochenendes geschippert. Onkel Holgis Eindrücke desselben kann man nachlesen unter

28.09.2004, 19.38 Uhr

Pozilei
"Aber der Fahrradweg ist da", sagte die Dame heute morgen während ich sehr behutsam auf sie zufuhr, darauf bedacht, sie nicht in ihrer Tätigkeit des Schlenderns zu behindern - zugegebenermaßen eben auf dem Fußgängerweg. Ja, und in diesem Moment hätte ich ihr zurufen mögen "Wissen sie wie vielen Klein- und Großfamilien - auf Wunsch mit quergespannter Hundeleine - ich jeden Tag ausweichen muß, weil diese es gerade bevorzugen, sich lustig auf dem Fahrradweg zu tummeln und die nichts besseres zu tun haben, als mit der Tür ihres zwei Meter weiter geparkten (auf dem Radweg) Wagens, mir beim Versuch diesem auszuweichen das Rücklicht abscheren? Und die zu Tode erschreckt tun, sollte ich es wagen, meine Klingel zu betätigen. Ja, wissen sie das?". Aber für dieses eine mal beließ ich es noch mit einem "Ach, gehn'se mir nich auf'n Sack!"
17.07.2004, 9.52 Uhr

Hellas!
Lange nix von sich hören lassen, der Herr. Jaja, ich weiß. Aber es gab doch Fußball. Und ich musste mich verstecken. Und wer glaubt, dass Herr Rehagel in der Lage ist, mit einem Haufen übersättigter langweiliger Schnarchnasen ("Herr Skibbe, die Schuhe sind, glaube ich, zu klein." "Nein, Michael, das ist bloß der falsche Fuß.") das gleiche zu leisten wie mit einer ehrenhaften Mannschaft voller Ideale und Siegeswillen, irrt. Aber genug über Werder Bremen. Deutschland ist Scheiße. So isses halt. Fragt die nette Frau am Empfang vom Arbeitsamt und ihr werdet wissen, was ich meine.
05.07.2004, 21.40 Uhr

Tossi, Ich hab ein Kind von Dir
Pflegeversicherung. Schön. Wer von uns will schon für lau ständig irgendwelche beschränkt lebensfähigen Greise betüddeln. Bezahlen wir doch lieber Leute, die das für uns tun. Und dass Kinderlose etwas mehr einbezahlen sollen ist ja nur recht und billig. Schließlich kriegen die auch kein Kindergeld und müssen ihre verzogenen Gören nicht jeden Tag aufs neue davon abhalten, an jeder Eisdiele zu jammern und die gesamte Nachbarschaft zusammenzukreischen, um sich eine Kugel Schoko-Salmonell zu erbetteln. Ich weiß schon, wie ich's mache. Erstmal meine Umwelt mit Taubheit zermürben, bevor ich den mühsam von meinem Zivi zubereiteten (Nadler!) Kartoffelsalat erst auf mein Hemd, dann übers ganze Sofa und schließlich in seine Anmeldung für die Uni schmiere. Dazu rufe ich lautstark: "Im 3. Weltkrieg hätte man nächt gewagt, uns so etwas vorrzusetssen, Sie verlausstess feiges Pazifissten-Weichei. Wirr haaben daförr gekämmfft, dass Ihr ess einmal besserr haben möögt." Und wenn er antwortet, dass es keinen 3. Weltkrieg gegeben habe, erwidere ich leise und bedacht: "Wart's nur ab, mein Söhnchen, wart's nur ab..."
05.07.2004, 21.25 Uhr

Baby an Bord
Ich muss meinen virtuellen Kühlschrank ausräumen. Der Holgi kommt. Als Gastautor. Toll, ne? Mensch Holger... Wie lange kennt man sich jetzt? 25 Jahre? Ja, der Holger... Ach, was soll ich dazu sagen... Ich geh mal Kaffee kochen...
22.05.2004, 11.48 Uhr

Kilometerpeter
Ja, Benzin ist teuer. Treibstoff ist teuer. Meine Güte. Ich fahre jetzt zum Tanken nach Polen. Da sind nämlich die Vorräte an fossilen Brennstoffen unerschöpflich. Muss ja. Denn wie sonst könnte der Sprit da billiger sein.


Und die paar Kilometer bis zur 'Grenze'. Pah! Ökosteuer, 3-Liter-Auto... Pfffthh... Wenn doch in Polen die Mammuts nach wie vor zuhauf sterben und prima Erdöl werden. Ha! Jetzt hab ich euch drangekriegt. Soll doch jemand anderes die erneuerbaren Energien nutzen. Und die Grenzbeamten haben auch nur milde gelächelt, als ich mit meinem Tanklaster für den Eigenbedarf rübergemacht bin...

12.05.2004, 07.56 Uhr

Geschafft!
Meine neue Sackpfeifen-Combo wird 'Dementia Praecox' heißen und vornehmlich auf eigenhändig ausgehölten Gürteltieren ihre Missklänge in die Welt hinaussabbern. Die Bühnenshow wird - wild und von Erotik nur so geschwängert - auch die lustlosesten Gitarrenheinis aufpeitschen und ihnen das Tanzbein quer durch die Rosette klabustern, dass es dem Tambourmajor das Röcklein lüftet. Wie schön, dass es doch die kleinen Dinge im Leben sind, die einem ein Lächeln auf's Gemüt stapeln. Oder hat schon mal jemand was von 'Einer Großen Nachtmusik' gehört.
07.05.2004, 14.16 Uhr

Gähn
Mir ist gerade aufgefallen, dass Angelifranz Müntebeering so'n bisschen was von Mona Lisa hat. Ansonsten steht der Neuigkeiten-Genarator auf Sparmodus. Achja, meine persönliche Ost-Erweiterung funktioniert wieder. Danke Viagra.
30.04.2004, 08.08 Uhr

WM 2006
SPD und B'90/Grüne planen offenbar eine Zusammenlegung. Die neue Partei soll CDU II heißen. Der Vereinigungsprozeß und die damit verbundenen logistischen Aufgaben sollen durch eine eigens entwickelte Software gesteuert werden. Da diese jedoch bei 1 plus 1 immer noch 2,0042 rausbekommt, wird mit einem Abschluss vor 2006 nicht gerechnet.


27.04.2004, 09.14 Uhr

Royal TS
Seit heute mittag überlege ich, ob ich nicht doch meine "2 zum Preis von 1"-Gutscheine der gelb-roten Burger-Brutze einlösen soll. Das würde aber bedeuten, dass ich mein Hammerhai-Training für heute abbrechen müsste.


Hmm... Aber eigentlich klappt's doch schon gut genug. Also gut, Royal TS, ich kommeeee...

25.04.2004, 19.29 Uhr

Aspirin Plus C
Bei Kopfschmerzen und Erkältungsbeschwerden schwöre ich ja komischerweise auf die Kommerzpille der Leverkusener. Aber irgendwie verträgt sich das Scheibchen nicht mit meinem heimischen Leitungswasser. Soll heißen, es schmeckt sehr seltsam. Also zerbrösel ich eine Tablette in der Hand - Erbsengroße Stückchen reichen hierbei völlig - und spüle das ganze mit einem Schluck Bier hinunter. Das birzelt lustig und ist wahrscheinlich total ungesund.
25.04.2004, 13.47 Uhr

Mein englisches Waschbecken
Meine neueste Erfindung: Ein Waschbecken, bei dem das Wasser so ungenutzt wie nur irgend möglich direkt in den Abfluss fließen kann. Dieser wiederum ist unverschließbar. Kein Stöpsel, kein Hebel - Nix! Abnehmer sind vornehmlich englische Hotels. Weiterhin biete ich Kurse an, in denen den Hotelangestellten gezeigt wird, wie man möglichst abfällig die schmutzigen Hände der Gäste betrachtet...
25.04.2004, 12.32 Uhr

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